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Pfarrgemeinde Maria-Waldrast
Mariä Heimsuchung
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Wort zum Monat
Willkommen im Wonnemonat Mai!
Ob er wettermäßig hält, was dieser Titel verspricht, das weiß man nicht.
Aber die Natur erblüht auf jeden Fall – egal wie das Wetter wird.
Im Mai fließt sie über vor üppiger, duftender Blütenpracht – „die Bäume schlagen aus“ und unser Herz lässt sich leicht anrühren von so viel Leben und Wachstum. Auch wir blühen auf.
Ich möchte in all der Pracht den Blick lenken auf einen kleinen, unscheinbaren Vertreter:

das Gänseblümchen – auch Maßliebchen oder Tausendschön genannt.
Da es auf fast jeder Rasenfläche wächst, zählt es zu den bekanntesten Pflanzenarten.
Gänseblümchen blühen von März bis November. Ununterbrochen bringt jede Blattrosette immer wieder Blütenschäfte mit einzeln stehenden Blütenkörbchen hervor.
So „blüht“ das Gänseblümchen die ganze Zeit – unabhängig vonTemperatur oder Sonnenscheindauer.
Es ist ein kleines Allround-Talent: seine Ausdauer und Zähigkeit verwundert so manchen Gärtner beim Rasenmähen, seine leuchtend weiße Blüte erfreut den großen und den kleinen Betrachter gleichermaßen, seine Blüten und Blätter dienen Tieren wie Menschen zur Nahrung.
Gänseblümchen – auch ein Bild für unser Leben?
Vielleicht können wir uns etwas vom Gänseblümchen abschauen...

„Gänseblümchenmenschen
das ist eine besondere Gattung.
Die haben ihre ganz besondere Philosophie,
leben ihr Gänseblümchenleben
unaufdringlich,
unscheinbar
und revolutionär
in ihrer Zärtlichkeit.“ (A. Schwarz)
Ich wünsche Ihnen einen schönen Gänseblümchen-Wonnemonat Mai!
Für das Seelsorgeteam Renate Heyman
chtmond, Windmond, Trauermo nat, Nebelung, Allerseelen, Volkstrauertag, Totensonntag.
Wir sind nur Gast auf Erden
und wandern ohne Ruh
mit mancherlei Beschwerden
der ewigen Heimat zu.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.
Die Wege sind verlassen,
und oft sind wir allein.
In diesen grauen Gassen
will niemand bei uns sein
Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Nur einer gibt Geleite,
das ist der Herre Christ;
er wandert treu zur Seite,
wenn alles uns vergisst.
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise,
Von allem ihn trennt.
Gar manche Wege führen
aus dieser Welt hinaus.
Gib, dass wir nicht verlieren
den Weg ins Vaterhaus.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsam-sein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein. 1
Und sind wir einmal müde,
dann stell ein Licht uns aus,
o Gott in Deiner Güte,
dann finden wir nach Haus. 2
1 Hermann Hesse
2 Georg Thurmair
So grüße ich herzlich
und wünsche allen
eine gute Zeit.
Ihr manfred-f bub, Pfr.







